_in between (2018)

Die Bilder, die Kerim König malt, den Stoff, den er aus Klavier, Synthesizern, Streicherarrangements, vereinzelten Stimmschnipseln und kargen Drumloops webt, ist dicht, warm, hält einen gefangen, ist kaum belanglos oder klischeebehaftet. (PrettyInNoise)

Im zweiten Studioalbum von Kerim König “_in between” geht es um Zwischenwelten. Um die Stille, die zwischen Tönen entsteht, um das Spannungsfeld zwischen Akustik und Elektronik, um Genregrenzen zwischen Kunstmusik und Populärem. König hat filigrane, schwebende Kompositionen für Klavier, Streichquintett, Gesang und Elektronik geschaffen, die im Teldex Studio Berlin aufgenommen wurden.

Von zeitgenössischen Musikern wie Ólafur Arnalds, Jóhann Jóhannsson oder Max Richter inspiriert, verwebt Kerim König minimalistische Akustik mit elektronischen Klängen – organisch, sinnlich und intim. Das gelingt ihm durch ungewöhnliche Arrangements: Zum Oriel-Quartett gesellt sich der Kontrabassist Jörg Potratz. Das Quintett erschafft breite, sinfonische Klangwelten, dazu setzt Pianistin Mayuko Miyata zarte, klar gehaltene Melodien, die durch die Landschaft aus akustischen und elektronischen Sounds führen. Sängerin Teresa Bergman setzt mit vereinzelten Vocals feine Akzente. Ein Album voller Raum und Weite ist das Ergebnis, Kompositionen von großer emotionaler Unmittelbarkeit und Tiefe.

english

The pictures Kerim König paints, the material he weaves from piano, synthesizers, string arrangements, isolated voice snippets and barren drum loops, is dense, warm, captivating, hardly insignificant or clichéd. (PrettyInNoise)

Kerim König’s second studio album ‘_in between’ is about intermediate worlds. To the silence that arises between sounds, to the field of tension between acoustics and electronics, to the genre boundaries between art music and the popular. König has created filigree, floating compositions for piano, string quintet, voice and electronics, which were recorded at Teldex Studio Berlin.

Inspired by contemporary musicians such as Ólafur Arnalds, Jóhann Jóhannsson or Max Richter, Kerim König interweaves minimalist acoustics with electronic sounds – organic, sensual and intimate. He succeeds with unusual arrangements: the double bassist Jörg Potratz joins the Oriel-Quartett. The quintet creates broad, symphonic worlds of sound, accompanied by pianist Mayuko Miyata’s delicate, clear melodies that lead through the landscape of acoustic and electronic sounds. Singer Teresa Bergman sets fine accents with isolated vocals. An album full of space and space is the result, compositions of great emotional immediacy and depth.